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		<title>Clean Core in SAP S/4HANA: Was es bedeutet – und warum es sich lohnt, jetzt anzufangen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maurice Bentgens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 09:32:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Clean Core&#8220; ist eines der meistdiskutierten Themen rund um SAP S/4HANA – und gleichzeitig eines der am häufigsten missverstandenen. Viele Unternehmen fragen sich: Müssen wir jetzt alles wegwerfen, was wir über Jahre aufgebaut haben? Die kurze Antwort: Nein. Aber es lohnt sich, genau hinzuschauen. Was bedeutet Clean Core? Clean Core bedeutet, den SAP-Kern frei von [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">„Clean Core&#8220; ist eines der meistdiskutierten Themen rund um SAP S/4HANA – und gleichzeitig eines der am häufigsten missverstandenen. Viele Unternehmen fragen sich: Müssen wir jetzt alles wegwerfen, was wir über Jahre aufgebaut haben?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kurze Antwort: Nein. Aber es lohnt sich, genau hinzuschauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Clean Core?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Clean Core bedeutet, den SAP-Kern frei von Modifikationen zu halten. Statt Kerncode anzupassen – was Updates erschwert, Upgrades verteuert und die Systemstabilität gefährdet – werden Erweiterungen über offizielle SAP-Mechanismen realisiert: freigegebene APIs, BAdIs, oder Erweiterungen auf der Business Technology Platform (BTP).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ziel: Ein SAP-System, das updatefähig, wartungsarm und zukunftssicher bleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist das gerade jetzt relevant?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Ende des Mainstream-Supports für SAP ECC stehen viele Unternehmen vor der Migration nach S/4HANA. Wer dabei seinen gewachsenen Modifikationsberg mitschleppt, zahlt doppelt: einmal bei der Migration, und immer wieder bei jedem Update danach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Clean Core ist kein Nice-to-have – es ist die Grundlage dafür, dass S/4HANA langfristig wirtschaftlich betreibbar bleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der erste Schritt: Wissen, wo man steht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Unternehmen wissen gar nicht, wie viele Modifikationen sie tatsächlich haben – und wie kritisch diese wirklich sind. Das ist kein Versagen, sondern das Ergebnis von Jahren gewachsener Systeme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste konkrete Schritt ist deshalb immer: die Clean Core Analyse im eigenen System aktivieren und auswerten. Erst dann wird klar, womit man es wirklich zu tun hat – und was tatsächlich dringend ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus unserer Erfahrung gilt: Nicht jedes Finding ist gleich. Die Gesamtzahl klingt oft erschreckend. Die wirklich kritischen Fälle sind meist deutlich weniger – aber die haben es in sich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei häufige Fehler, die wir in Projekten sehen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Modifikationen werden unreflektiert übernommen.</strong> Ohne zu prüfen, ob der SAP-Standard inzwischen dieselbe Funktion bietet. In vielen Fällen tut er das – die Eigenentwicklung ist schlicht nicht mehr nötig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eigenentwicklungen landen im Kern.</strong> Obwohl Side-by-Side-Erweiterungen oder BTP die bessere Wahl wären. Oft aus Gewohnheit, manchmal aus Zeitdruck.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Clean Core wird als Einmalaufgabe verstanden.</strong> Dabei ist es ein kontinuierlicher Ansatz. Wer einmal aufräumt und dann weitermacht wie bisher, hat das Prinzip nicht verinnerlicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was wir selbst gelernt haben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir bei secat gehen diesen Weg mit unserem eigenen Produkt QPPD gerade selbst. Als wir unsere Codebasis erstmals einer vollständigen Clean Core-Prüfung unterzogen haben, standen wir vor knapp 9.000 kritischen Findings.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was geholfen hat: strukturiert vorgehen, automatisiert analysieren, priorisieren – und nicht alles auf einmal angehen wollen. Die größte technische Herausforderung war das Ablösen klassischer SAP-GUI-Technologien wie ALV Tree und ALV Grid, die wir durch UI5 ersetzt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind noch nicht fertig. Aber wir wissen genau, wie sich jede Phase dieses Prozesses anfühlt – und was wirklich hilft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie secat Sie dabei unterstützt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir begleiten Unternehmen auf dem Clean Core-Weg – von der ersten Analyse bis zur konkreten Umsetzung. Mit Paketen, die klar umrissen sind und ohne versteckte Folgekosten starten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Clean Core Assessment</strong> (3–5 Tage, remote): Wir aktivieren die Analyse in Ihrem System, werten die Findings aus und präsentieren Ihnen die Ergebnisse.</li>



<li><strong>Clean Core Roadmap</strong> (5–10 Tage): Auf Basis des Assessments entwickeln wir einen priorisierten Fahrplan mit realistischer Aufwandseinschätzung.</li>



<li><strong>Clean Core Quick Win</strong> (ab 5 Tagen): Wir lösen eine konkrete Modifikation gemeinsam ab – von der Auswahl bis zur Übergabe.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="808" consent-by="services" consent-id="810"/> <a href="https://secat.de/clean-core/">Mehr zu unseren Clean Core Paketen</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Sie möchten wissen, wo Ihr System steht? Sprechen Sie uns an – der erste Schritt ist einfacher als gedacht.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://secat.de/kontakt/">Jetzt Kontakt aufnehmen</a></p>
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